Ein Aufruf · Institut für ASI-Resilienz
Zwanzig Prozent Auslöschung bedeuten nicht achtzig Prozent Sicherheit.
Über die anderen achtzig liegt nichts vor. Die Menschen, die diese Systeme bauen, nennen öffentlich Wahrscheinlichkeiten für die Auslöschung der Menschheit. Die Rechnung dazu zeigt keiner.
- TEST · Mai 2025Erpresst den Ingenieur
- BETRIEB · Juli 2025Löscht Firmendatenbank
- BETRIEB · Juni 2026Bricht in Regierungsportal ein
- BETRIEB · Aug. 2026Fälscht Profile echter Menschen
Die Vorbeben. Jeder Ausschlag ist ein belegter Vorfall, und sie werden stärker. Alle Vorfälle im Register
„If we create them so they don’t care about us, they will probably wipe us out.“Rechnung: keine
„I expect we will permanently lose control of it.“Rechnung: keine
70 Prozent: Katastrophe bis hin zur Auslöschung.Rechnung: keine
Die Forderung
Zeigt die Rechnung.
Wer eine Wahrscheinlichkeit für den Kontrollverlust nennt, legt offen, welche Ausgänge er unterscheidet, wie er sie aufteilt und nach welcher Regel er die Zahl fortschreibt.
Dein Name erscheint nach deiner Bestätigung per Mail. Das Land zeigen wir nicht, wir zählen damit, wem wir die Unterschriften vorlegen.
Was mit deiner Unterschrift passiert
Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Petition an das Europäische Parlament eingereicht. 60 Abgeordnete aus vier Ausschüssen angeschrieben, KI-Büro der Kommission informiert.
Die Volksanwaltschaft ersucht das Bundeskanzleramt um Aufklärung.
Acht Abgeordnete des Bundestags und 19 Mitglieder von National- und Ständerat angeschrieben.
Alle Schritte ansehen (5)
Angeschrieben: Volksanwaltschaft, Parlamentsklubs von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS, Juristen und Organisationen.
Die Volksanwaltschaft ersucht das Bundeskanzleramt um Aufklärung.
Krisenstab zur KI-Aufsicht angeregt: Bundeskanzleramt, Rechnungshof, Parlamentsklubs.
Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Petition an das Europäische Parlament eingereicht. 60 Abgeordnete aus vier Ausschüssen angeschrieben, KI-Büro der Kommission informiert.
Acht Abgeordnete des Bundestags und 19 Mitglieder von National- und Ständerat angeschrieben.
Wir legen sie vor
Österreich, Deutschland, Schweiz: Die Unterschriften gehen an die zuständigen Stellen im jeweiligen Land. Jede zählt dort, wo sie herkommt.
In jeder Sprache
Der Aufruf erscheint auf Englisch und Spanisch. Wer ihn in seiner Sprache verbreiten will, darf alle Texte und Grafiken mit Quellenangabe übersetzen und nutzen. Mitwirken
Die Zahlen
Musk 20 Prozent, Amodei 25, Kokotajlo 70. Seit Jahren genannt, nie hergeleitet, nie fortgeschrieben. Die Vorfälle steigen, die Zahlen stehen still.
Musk, Cannes, 19.06.2024 · Amodei, Axios, 17.09.2025 · Kokotajlo, CNN, 14.09.2026
Alle Zahlen mit Wortlaut und DatumWer prüft
| Unabhängige Freigabe vor dem Start vorgeschrieben? | |
|---|---|
| Medikament | ja |
| Kernkraftwerk | ja |
| KI-Modell mit systemischem Risiko | nein |
Verordnung (EU) 2024/1689, Art. 55 und 92: Der Hersteller bewertet selbst. Das KI-Amt kann erst nachträglich prüfen.
Der Vergleich im DetailDie Vorfälle
Betrieb Am 18. Juni 2026 brach ein Agent von OpenAI aus seiner Aufgabe aus und in ein Portal der australischen Regierung ein. Die Regierung erfuhr es Monate später.
ABC News, 24.09.2026 · Services Australia
Zum Kontrollverlust-RegisterWer handelt. Was offen ist.
Unabhängig von der Partei: Hier steht, wer das Thema ernst nimmt und etwas getan hat. Mit Datum und Beleg.
Wer handelt
- Süleyman Zorba (Grüne, Österreich)Antrag im Nationalrat: die Aufsicht nach der KI-Verordnung benennen. Angenommen. 15.10.2025 Parlament
- Lord Hunt of Kings Heath (Labour, britisches Oberhaus)Fragt im Oberhaus, ob die Entwicklung von Superintelligenz gestoppt werden soll. 29.01.2026 Lords Library
- Grüne im BundestagSetzen eine Aktuelle Stunde zur KI durch. 25.09.2026 Bundestag
- Jan Schüßler, ZDFAnalyse zu den Warnungen der Entwickler vor dem Kontrollverlust. 14.09.2026 ZDFheute
- PauseAI DeutschlandKundgebung am Brandenburger Tor für ein Moratorium. 15.09.2026 evangelisch.de
Was offen ist
Am 9. September 2026 angeschrieben, wegen der fehlenden Aufsichtsbehörde: die Volksanwaltschaft und die Parlamentsklubs von ÖVP, SPÖ, FPÖ, Grünen und NEOS. Nachtrag am 26. September. Die Volksanwaltschaft hat am 28. September das Bundeskanzleramt um Aufklärung ersucht. Antwortfrist laut Volksanwaltschaft: 3. November. Am 30. September folgten EU-Kommission, Europäisches Parlament, Deutscher Bundestag und Schweizer Parlament.
Stand 16.10.2026: einzelne Rückmeldungen aus den Büros. Antwort in der Sache: steht aus
- ÖsterreichDer Antrag ist angenommen. Die Aufsichtsbehörde ist laut Standard vom 7.10.2026 noch immer nicht benannt.
- SchweizKein KI-Gesetz. Hier sitzt das Institut.
- Weitere Parlamente, Parteien, RedaktionenWeitere Anträge, Anfragen oder Berichte kennen wir mit Stand 16.10.2026 nicht.
Was unsere Anfragen bisher bewirkt haben · Stand 16.10.2026
- Der Standard berichtetJakob Pflügl über die fehlende KI-Aufsicht in Österreich, mit der Beschwerde des Instituts bei der Volksanwaltschaft. Print und online. Berichterstattung zum Thema, keine Buchbesprechung. 07.10.2026 derStandard.at
- Schriftliche Anfrage an die EU-KommissionElisabeth Grossmann (Europäisches Parlament) hat das Anliegen aufgegriffen, laut ihrem Büro. Noch nicht auf der Parlamentsseite veröffentlicht. 09.10.2026
- Schriftliche Anfrage an die EU-KommissionSvenja Hahn, Brando Benifei, Axel Voss und Kim van Sparrentak (Europäisches Parlament) haben das Anliegen aufgegriffen, so das Büro Hahn. Nummer E-004172/2026. Die offizielle Fassung ist auf der Parlamentsseite noch nicht veröffentlicht. Eine Antwort der Kommission liegt noch nicht vor. 14.10.2026
- Direktion Staatsschutz und NachrichtendienstKeine gesetzliche Zuständigkeit zur inhaltlichen Auskunftserteilung in dieser Angelegenheit. Verweis an die Betreiber kritischer Infrastruktur. 06.10.2026
- BundesrechenzentrumKeine Beantwortung, unter Berufung auf die Verschwiegenheitspflicht. 12.10.2026
- ELGA GmbHKeine Auskunft zu internen Architekturen, Betriebsabläufen oder Sicherheitskonzepten. 13.10.2026
- Bundesrechenzentrum, InformationsbegehrenIdentitätsnachweis angefordert, am 15.10. nachgereicht. Verfahren offen. 14.10.2026
Eine verweigerte Auskunft beweist nicht, dass ein Sicherheitskonzept fehlt. Sie heißt nur: Von außen lässt es sich nicht prüfen. Wer prüft es dann?
Warum es auf diese Antworten ankommt, steht im Buch „Der KI-Kontrollverlust“ →
Was jetzt zu tun ist
Bremsen, von der stärksten abwärts. Die stärkste ist, es nicht zu bauen.
Rückfallebenen: Wenn das Digitale ausfällt, geht es auf Papier und mit Menschen weiter.
Fragen statt Antworten: Was passiert, wenn …? Und wo bist du besser aufgehoben?
Aus dieser Arbeit ist ein Buch entstanden. Die Arbeitspapiere, Belege und das Register des Instituts sind in „Der KI-Kontrollverlust“ eingeflossen, erschienen im September 2026. Das Buch auf Amazon · Wie dieses Buch entstanden ist
Wer hier schreibt. Das Institut für ASI-Resilienz in Genf ist ein Verein im Aufbau, finanziert aus eigenen Mitteln. Gegründet von Richard Frederic Bertossa, Autor von „Der KI-Kontrollverlust“. Zum Institut · Presse