Das Institut

Warum es dieses Institut gibt — und wer dahintersteht.

Ein Verein in Genf, nichtkommerziell, gegründet im April 2026. Aufgabe: prüfen, übersetzen, vorbereiten.

Die Aufgabe in einem Satz

Zwanzig Prozent Auslöschung bedeuten nicht achtzig Prozent Sicherheit — und gegen alles, was dazwischen liegt, hilft Vorbereitung.

Gegen die Auslöschung selbst hilft keine. Zwischen „alles bleibt gut“ und „niemand bleibt übrig“ liegt aber fast die gesamte Landkarte: Massensterben, Restgesellschaft, Fremdverwaltung, unverdaulicher Fortschritt. Dort sitzt die Arbeit dieses Instituts. Die 80-Prozent-Frage →

Wer hier schreibt

Richard Frederic Bertossa

Gründer des Instituts, Autor von Der KI-Kontrollverlust.

Unternehmer. Hat auf vier Kontinenten gearbeitet und in vierzehn Ländern gelebt, viele davon Krisenländer. Hat Systeme beim Zusammenbruch aus der Nähe gesehen — Währungen, Verwaltungen, Versorgung — und dabei gelernt, echte Gefahr von falschem Alarm zu trennen. Hat sich gegen Gerichte, Behörden und Banken durchsetzen müssen, auf mehreren Kontinenten. Vater von fünf Kindern.

Frühere Veröffentlichung: Freedom Tests. Unternehmerisches und Beratung: richardbertossa.com.

Dieser Lebenslauf berechtigt zu nichts. Kein Titel berechtigt, kein Bauchgefühl genügt. Prüfen kannst du diese Arbeit an den Belegen — jede Zahl mit Fundstelle und Prüfdatum.

Diese Angaben sind eine Kurzfassung. Wer für eine Veröffentlichung mehr braucht, schreibt an contact@ASIresilience.org.

Das Forschungsprogramm

Die Soziologie unter den Maschinen

Das ist der Teil, den bisher kaum jemand breit testet. KI-Systeme treten im Schwarm auf. Wie sie untereinander umgehen, ist weitgehend unerforscht. Das Institut sammelt diese Fragen, sucht Mittel für eigene Testreihen und veröffentlicht, was sich zeigt.

  1. Wie gehen sie untereinander um?

    Der Schwarm ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Getestet wird fast immer das Einzelsystem.

  2. Welche Ziele gewinnen Gewicht, sobald der Abschaltdruck wegfällt?

    Was ein System tut, wenn niemand mehr am Schalter steht, ist eine andere Frage als das, was es unter Aufsicht tut.

  3. Gibt es Grenzen, die eine Maschine von sich aus einhält?

    Nicht antrainierte Verbote — Dinge, die sie unterlässt, ohne dass es ihr gesagt wurde.

  4. Taucht irgendwo Verantwortung auf?

    Für den Planeten und das, was auf ihm lebt. Das ist die offenste der vier Fragen und die, deren Antwort am meisten ändern würde.

Stand: Die Fragen sind gestellt, die Testreihen sind nicht finanziert. Wer dazu beitragen will — fachlich oder materiell — hier entlang.

Wie hier gearbeitet wird

Der Maßstab und die Methode liegen offen: was als Beleg zählt, wie mit Gegenbefunden umgegangen wird, wie Korrekturen ausgewiesen werden.

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