Resilienz-Monitor
Hier siehst du, ob die Prognose hält — oder ob sie fällt.
Ein Seismograf misst nicht das Beben. Er misst die Bewegung davor. Der Monitor führt vier Messgrößen, in festen Abständen, mit Quelle. Verändert sich eine, steht das hier — auch dann, wenn es gegen die These spricht.
Was gemessen wird
Eine Prognose, die nicht falsifizierbar ist, ist keine. Deshalb steht hier nicht, dass beobachtet wird, sondern was, in welchem Takt, und woran man das Kippen erkennen würde.
Die sechs Bedingungen
Der Stand des Kriterienkatalogs. Takt: monatlich. Kippt eine Bedingung auf „erfüllt“, ist die Kette an dieser Stelle widerlegt — und das steht dann als Erstes hier. Aktueller Stand: 6 : 0 →
Die Autonomielänge
Wie lang eine Aufgabe sein darf, die ein Spitzenmodell noch allein bewältigt, geeicht an der Zeit eines Fachmanns. Takt: bei jeder neuen METR-Messreihe. Bricht der Verdopplungstakt über vier aufeinanderfolgende Messungen ein, ist Bedingung 1 im Spiel.
Dokumentierte Vorfälle
Neue Fälle von Ausbruch, Täuschung, Abschaltwiderstand und Koordination zwischen Systemen. Takt: wöchentlich, jeden Dienstag. Geprüft werden AI Incident Database, arXiv, die Sicherheitsberichte der Labore, UK AISI, METR, Apollo und Palisade. Zum Register →
Der Gegenbefund
Was gegen die These spricht. Takt: mit jedem Lauf. Was geprüft und verworfen wurde, wird mitveröffentlicht — sonst ist es keine Prüfung, sondern eine Sammlung.
Stand
Der Monitor beginnt mit dieser Veröffentlichung.
Der wöchentliche Vorfallslauf ist eingerichtet und läuft. Die Messreihen zu den Bedingungen und zur Autonomielänge werden ab September 2026 hier fortgeschrieben. Was noch keine Reihe hat, wird nicht als Reihe dargestellt.
Genfer Institut für ASI-Resilienz · Genf · Impressum · contact@ASIresilience.org
Veränderungen am Monitor werden mit Datum ausgewiesen.