Der Genfer Aufruf zur ASI-Resilienz
Eine öffentliche Aufforderung, KI-Risiken nicht nur zu diskutieren, sondern prüfbar in Vorbereitung zu übersetzen.
Die Lage
Die Frage ist nicht nur, ob künstliche Superintelligenz entsteht. Die Frage ist, wie Menschen, Familien, Unternehmen und Institutionen durch die Übergangszeit kommen, wenn digitale Systeme mächtiger, undurchsichtiger und unzuverlässiger werden.
Das Institut für ASI-Resilienz betrachtet drei überlappende Phasen: die Risiken, die bereits jetzt wirken; die Übergangsphase des Kontrollverlusts; und die Zeit möglicher Superintelligenz.
Drei Forderungen
Transparenzpflicht
Sicherheitsrelevantes Modellverhalten muss vollständig und zeitnah offengelegt werden.
Verhältnismäßigkeit
Vorsorge muss in einem angemessenen Verhältnis zum möglichen Schaden stehen.
Einflussverantwortung
Wer Reichweite oder institutionelles Vertrauen besitzt, soll das Thema prüfbar in den öffentlichen Raum bringen.
Die Widerlegungs-Herausforderung
Die Kette liegt offen. Wer die Konklusion ablehnt, soll zeigen, welcher Schritt nicht trägt — und auf welcher Evidenz. Jede substanzielle Widerlegung ist willkommen. Bis dahin verlangt die Möglichkeit praktischer Kaskaden Vorbereitung.
Mitwirken
Das Institut sucht Menschen und Ressourcen für Verhalten, Simulation, Haushalt und Gesellschaft. Ziel ist nicht weitere Informationssammlung allein, sondern überprüfbare Arbeitsergebnisse.